Stimmen zu den Poesietagen in Zwickau

Stimmen – adressiert an den Projektleiter – von Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu den dritten „Tagen[n] der Poesie in Sachsen, die zum Glück eine Woche vor der Hitzewelle in Zwickau stattfanden

Es gab „Tage der Poesie in Sachsen“; im Schumann-Haus  Zwickau, dazu ein ganztägiges Kolloquium mit vielleicht fünfzig Beteiligten.

Eugen Gomringer, der 90-jährige konkrete Lyriker aus Rehau war sicherlich Star; nein, die älteren Herrschaften Peter Gosse, Manfred Jendryschik und den Chef-Organisator Ralph Grüneberger wollen wir nicht vergessen. Allerdings pusselten viele Allgemeinplätzchenbäcker, die uns in ihren Kurzvorträgen wissen ließen, dass Gedichte ganz wichtig seien. Ein winziger Streit schien sich zwischen Slammern, also Schnellsprechpoeten, und jenen anzubahnen, die dem Wort gelegentlich Schwere und dem Klang ein Ausschwingen gestatten. Natürlich glauben die Slammer, die poetische Welt neu erfunden zu haben – auch wenn ein Ringelnatz vor hundert Jahren in Kati Kobus’ Kneipe nichts anderes machte.
Die Meinung, dass entscheidend die Performance – also der Auftritt – sei, dessen Resultat aber nicht bleibend sein könne, lässt sich schlagend gerade mit Ringelnatz widerlegen: Er slammte in gesundheitsgefährdenden Locationes – um das Poesie-Küken verständlich zu machen – und hinterließ dennoch Bleibendes, das heutzutage Futter für Theater und Kleinkunstbühnen ist.
Es gab Erhellendes zu Gedicht und Illustration – und gelegentlich wurden einfach Texte vorgelesen.

Das Wichtigere bei derlei Treffen: man kommt mit Kollegen ins Gespräch, man findet sich beim Bier oder an Buch-Tischen, man guckt nachher in bisher unbekannte Netz-Seiten – und trifft leibhaftig Menschen aus früheren Lebensabschnitten, quasi echte Lebens-Abschnitts-Gefährten.
Über allem aber schwebte die poetische Transpiration.

Matthias Biskupek (27.6.15)

 

Sie, Ihr Team und alle Akteure haben wirklich das Allerbeste gegeben. Es war einfach toll, was auf die Beine gestellt wurde.

Für mich persönlich war es eine sehr große Bereicherung und ein schönes Erlebnis.

Die Hauptarbeit hatten Sie und Ihr Team. Doch steckt ja viel Ehrgeiz, Freude und wie immer Ihr Herzblut dahinter. Gut ist, dass es Sponsoren und Unterstützer gab und gibt.

Frau Monika Hähnel habe ich auch bewundert, wie sie führte und die Fäden in der Hand hielt. Das kann nicht jeder so gut.

Die Beiträge der Vortragenden kamen sehr gut an. Es war ein abwechslungsreiches und inhaltsvolles Programm. Sicher werden die meisten Anwesenden und Beteiligten davon noch lange „geistig und kulturell zehren“ können. Die Hotelunterbringung war bestens, alles hatte gut funktioniert. Zudem war die Lage dessen günstig und zentral.

Dankeschön auch für die gute Versorgung in den Pausen. Ich denke, auch die anderen Teilnehmer haben sich wohlgefühlt und es hat allen gefallen.

Alle, die mit der S-Bahn fuhren, hatten Glück. Die Hin- und Rückfahrt verlief reibungslos und entspannend. Danke nochmals für alles.

Christine Kayser (28.6.15)

 

Ich habe ja nur einen Tag miterleben können, aber der hat mir gut gefallen. Die kurzen Beträge waren gut ausgewählt und interessant. Einzig die Technik sollte etwas großzügig sein. Falls mein Rechner ausgefallen wäre, hätten alle Teilnehmer mit Sticks nicht ihre Bilder zeigen können. Aber ich denke, bei den nächsten Tagen wird das kein Problem mehr sein.

Thomas Zandegiacomo Del Bel (28.6.15)

 

… die Tage der Poesie waren rundum gelungen. Glückwunsch!

Meinen persönlichen Dank für die Platzierung bei der Lesung mit Eugen Gomringer möchte ich noch einmal bekräftigen.

Nun haben sich Organisatorinnen und Organisatoren wirklich Ruhe verdient! Aber vermutlich dauert es noch, bis sich alle Begegnung und Erfahrungen setzen. Bei mir zumindest sacken Informationen noch eine ganze Zeit lang nach, bis sie sich zu einem Bild verdichten. Ein paar Dinge, kann ich aber bereits jetzt schon anmerken.

Es war wunderbar, Eugen Gomringer kennen zu lernen. Allerdings ist er sicherlich nur partiell verstanden worden. Ich hoffe, dass er als humorvoller Mensch damit zurecht gekommen ist, dass keine Nachfragen zu seinen Ausführungen kamen. Schwierig fand ich allerdings die Moderation zur Lesungsveranstaltung mit ihm (Stichwort „Abfall“). Gomringer hat das Thema mit Menschenliebe aufgegriffen. So sind die Großen! (Und Wasser hätte ich mir beim Lesen gewünscht, ich hatte mit der Stimme Probleme.)

Monika Hähnel hat die Tagungsleitung sehr professionell durchgeführt. Ich sagte ihr dies schon bei der Tagung persönlich. Die Themenschwerpunkte waren spannend. Das Tagungsprogramm hat die meisten an den Rand ihrer Konzentration gebracht und die Qualität der Beiträge war recht gemischt. (Themenparallele Foren? Das hat natürlich Vor- und Nachteile. Und bringt mehr räumliche Anforderungen.)

Monika Littau (28.5.15)

 

… kurz und gut: Dank und Zufriedenheit. Freunde und Verbündete in der Obsession der Dichtung getroffen, ein paar gute und neue Bekanntschaften gemacht. Zwickau geht mir, als aussortiertem Sachsen, nah, es beschäftigt mich noch in seinem Dazwischen-Sein, was mich an die sächsischen Städte meiner Kindheit und den Fluß meiner Geburt, die Mulde, erinnert. Am eindrücklichsten bleiben die Gespräche und v. a. die wundervolle Lesung in der Ratsschulbibliothek. Als an die (allerdings mehr als tröstliche) Saale verpflanztes Muldekind wird mir Sachsen, auch wenn es die wenigsten Sachsen und allerwenigsten Verwalterchen des Freistaats interessieren mag, immer nachgehn.

André Schinkel (28.6.15)

 

… es war eine gute Atmosphäre im Schumann-Haus. Man wünschte sich, daß manche Fragen gründlicher bedacht und wirklich debattiert werden könnten, wozu es weniger Beiträge bedurft hätte. Der These, Poesie sei das Dunkle, das Unbestimmte und schwer Verständliche, hätte ich gern widersprochen. Poesie verlangt für mein Verständnis klarstes Sprechen, äußerst verdichtete Sprache. Der vermeintlich „dunkle“ Celan ist kristallklar, die „schwarze Milch der Frühe“ ein Diamant. Vernebelung und Claire Obscure erzeugen Pseudopoesie, in der sich Anfänger gefallen, die das Unverständliche, das Undurchsichtige mit dem Tiefen verwechseln. Aber das zu sagen, hätte mehr Zeit benötigt. Auch einer zweiten These wäre zu widersprechen gewesen: daß im „Zeitalter des Digitalismus“ (was immer das heißen soll) nichts als abgeschlossen zu gelten habe, Texte ihren Werkcharakter verlören. Auch das ist zeitgemäß, Ausdruck der grenzenlosen Beliebigkeit des Subjektiven, dem es kein Objektives mehr gibt. Jendryschik hat das anzudeuten versucht: den Gedanken, daß nicht wir Gedichte machen, sondern das Gedicht sich uns sucht, es will geschrieben sein und hat seine Entelechie, seine eingeborene Form, wie die Figur im Stein, die der Bildhauer freilegt. – Schön, daß Poetry und Kaffeehaus ihr jeweiliges Publikum fanden. Spannend wird es freilich erst, wenn verschiedene Publika mit verschiedenen Vorlieben aufeinander treffen. Vielleicht wäre eine Tagung allein über Möglichkeiten & Grenzen von Poetry Slam sinnvoll. Was natürlich schon ein Widerspruch in sich wäre: Poetry-Fans wollen die „geile Performance“ erleben und nicht darüber reflektieren. Und dennoch ist es mehr als bloßes Gefühl, ist bewußt inszeniertes Spiel mit Gefühlen. Da brach am Vormittag etwas auf, das weiter zu denken wäre.
Die Lesung in der Bibliothek war intensiv. Fatalerweise war mitten am Tag meine Taschenuhr stehengeblieben, die ich den Lesenden diskret ins Sichtfeld legen wollte. Am Morgen lief sie noch pünktlich, doch dann wird die Batterie ausgehaucht haben. So mußte ich die Zeit von meinem Mobiltelefon ablesen, zum Glück rief mich in dieser Stunde niemand an.

Jens-Fietje Dwars (29.6.15)

 

… es hat große freude bereitet und war insgesamt ein gutes lesefestival. meinen glückwunsch hierzu.

plakate auf dem marktplatz etc. wären gut, da scheinbar leider wenige zwickauer von den lesungen mitbekommen haben, die alle ganz schön waren. schade drum.
die tagung dauerte zu lang (die kuchen waren toll), zumal für diejenigen, die am selben tag noch lesen sollten bzw. von denen wir uns wünschten, dass sie auch noch mal bei uns zuhören kommen.
und stilles wasser – natürlich immer wichtig. wir in der ratsschulbibliothek hatten welches. ich liebe diesen ort SEHR, auch wenn ich ihn wohl kaum wiederfände.

Safiye Can (29.6.15)

 

Es war wirklich schön.
Gelungen, rund.

Walter Thomas Heyn (29.6.15)

 

Es hat mich und Wolfgang so sehr gefreut, an diesen Tagen teilzuhaben. Wir sind beseelt heimgereist (7 Stunden). Ein ganz großes Dankeschön an Dich, Frau Tronicke, Herrn Kabisch und die anderen lieben jungen Frauen, die das Ganze organisiert und durchgeführt haben – das ist so eine Heidenarbeit, ich weiß das gut von der Hamburger Autorenvereinigung; schier unglaublich, so etwas neben der Berufstätigkeit auf die Beine zu stellen.

Maren und Wolfgang Schönfeld (30.6.15)

 

… die Poesietage bargen für mich – zumindest – zweifache Überraschungen: der Ort ZWICKAU übertraf meine Erwartungen: eine behaglichen kleineren Stadt; wunderschön der Altstadtkern.

Und dass es so facettenreiche ‚Spielarten der Poesie‘ gibt, hätte ich kaum  für möglich gehalten: Den Tag im Robert Schumann Haus – der Ort hat wirklich eine besondere Atmosphäre – habe ich sehr genossen und viel Nachdenkenswertes erfahren.

Ich bin froh, dabeigewesen zu sein bei dieser gelungen Tagung.

DANKE an alle vorbereitenden Köpfe und Hände.

Salean A. Maiwald (1.7.15)

 

… vielen Dank für die Organisation dieser schönen Tage der Poesie!
Ich hab mich gut aufgehoben gefühlt und habe mich sehr gefreut interessante Menschen
zu treffen, die mal aus einer anderen Richtung als der Musik zu kommen. Und das Hotelzimmer war oberst schick :-)  Es hat mir große Freude gemacht! Was ich schade fand, war dass ein großer Teil der Vortragenden ihre Vorträge so in die Länge zogen. Mir persönlich wäre die Diskussion, die Meinungen der Anwesenden wichtiger gewesen. Aber ich wüsste auch nicht, wie man das bei einem nächsten Mal eindämmen könnte. Sind eben Menschen ;-).
Und vom Auftritt in Zwickau bin ich ganz beseelt heimgefahren. Das war richtig toll und
mir schrieben sogar noch ein paar sehr berührende Mails! Also hab riesen Dank,
gern wieder :-)

Nadine Maria Schmidt (1.7.15)

 

noch einmal auf diesem wege herzlichen dank fuer die super organisation, koordination, klasse unterbringung etc. pp. natuerlich moechte ich gerne 2 DVDs vorbestellen.

den vortragstext reiche ich in kuerze den anforderungen entsprechend ein.

die rueckfahrt lief uebrigens trotz des samstagsabend wie am schnuerchen: in 4 stunden. schade, dass es die letzten tage der poesie waren.
falls moeglich, wuerde ich auch gern noch eine print-dokumentation der vorigen poesietage (Voglfrei) mitbestellen.

Franziska Röchter (1.7.15)

 

… es hat mir gut bei den Tagen der Poesie gefallen. Ich kann nur etwas zu den ersten beiden Tagen sagen, da ich nach der Tagung im Schumann-Haus abreisen mußte. Zwickau war sehr gut geeignet, die Orte waren gut gewählt und auch gut zu erreichen. Da ich viele Tagungen aus dem technischen Bereich gewöhnt bin, wäre ein Beamer für mich eine Selbstverständlichkeit gewesen. Aber insgesamt eine gelungene Sache und da viele der Teilnehmer sicher oft allein schreiben, ist der Kontakt zu anderen Schreibenden bestimmt allgemein erwünscht. Es wäre schön, wenn es Fortsetzungen gäbe.

Eva Lübbe (4.7.15)

 

Die Poesietage fand ich hochinteressant. Eine sehr spannende Tagung. Vorher hatte ich aufgrund dieses Begriffs Angst vor ausgedehntem „Gelaber“, aber durch die Zeitbegrenzung der Wortbeiträge war es hochinteressant und bereichernd und ich bin nach wie vor traurig darüber, dass ich weg musste. Mir fiel auf, aber das wisst ihr ja selbst, dass der Altersdurchschnitt natürlich relativ hoch war, was sich wohl nicht so einfach ändern lässt und vielleicht auch gar nicht nötig ist. Die Durchmischung der Wortbeiträge war sehr inspirierend. Die Pausengespräche ebenfalls. Poesie ist natürlich ein Begriff, der tendenziell eine kleine hochgebildete Menschengruppe anspricht, schon offener als Lyrik, was noch einschüchternder klingt. Aber auch hier habe ich selbst keine bessere Lösung. Ach, ehrlich gesagt, wäre ich sehr gern nochmal mit Zeit dabei … Es ist mir eine Ehre gewesen, dabei zu sein und Teil des Buches zu werden!

Maria Schüritz (4.8.15)

 

… auch ich möchte auf diesem Wege mitteilen, dass mich die Tage der Poesie angeregt haben. Gerne hätte ich Ihnen das persönlich gesagt, aber Sie schienen immer sehr beschäftigt. Die vielen Anregungen halten mich auf Trab, ich lasse in meinem poetischen Bemühen nicht nach.

Haben Sie also vielen Dank für all die Mühe, die Sie und Ihre Mitstreiter hatten, das Programm zusammenzustellen und durchzuführen!

[…] Bei der Tombola habe ich den Band mit Liebeslyrik „Fast hätte er das Flugzeug erwürgt …“ gewonnen und bin damit sehr glücklich!

Sibylle Hoffmann (6.7.15)

 

Zwickau – eine überraschende Begegnung

Zwickau war für uns (und da beziehe ich meine Partnerin Kriszti Kiss mit ein) eine überaus positive Erfahrung! Denn der Ruf des ehemaligen Produktionsortes des legendären Kleinwagens „Trabant“ schien uns „im Westen“ eher „bescheiden“.

Die Stadt hat uns auch als „Kulturort“ überrascht, zumal offensichtlich die finanziellen Strukturhilfen der „alten Bundesländer“ für die „neuen“ auch der kulturellen Infrastruktur sehr zugute gekommen sind. Davon haben auch die 3. Sächsischen Tage der Poesie vielfach profitiert.

Zwickau präsentierte sich als ein idealer Tagungsort durch eine Vielzahl von atmosphärisch und räumlich sehr persönlichen, funktional angemessenen Veranstaltungsplätzen mit vielfach historischem Hintergrund. Es war „Raum und Zeit“ für inspirierte und inspirierende Kontakte mit Autorenkolleginnen und -kollegen.

Und die behutsame, kluge Tagungsleitung durch die überaus kompetente und unaufdringliche, sympathische Kollegin Monika Hähnel schuf überdies Raum für weiterführende Gespräche, die auch bei mir bereits mehr bewirkten als den Austausch von Visitenkarten und e-mail-Adressen.

Die „Tage der Poesie in Sachsen“ rücken spürbar die Autorenszenen nicht nur auf der Ost-West-Achse enger zusammen. Und da gerade die Poeten eher als introvertierte Künstlerpersönlichkeiten wahrgenommen werden, war Zwickau wieder in beeindruckender Brückenschlag.

Die „inhaltliche Orientierung“ innerhalb des Programmablaufs schien mir allerdings bisweilen etwas unübersichtlich. Andererseits würde es mir schwerfallen, eine thematische Ordnungslinie zu benennen.

Die strikte zeitliche Begrenzung der einzelnen Kurzreferate kam durchaus der Facetten-Vielfalt des Programms zugute. Dennoch empfand ich im Ablauf bisweilen eine gewisse Kurzatmigkeit. Und ich konnte meinen eigenen Beitrag in diesem Programmrahmen zeitlich nicht so recht „orten“, so dass ich dann meinen Text spontan mit „back to the roots“ eröffnete, also: „Zurück zu den Wurzeln“ (den meinen …) Aber das ist nur eine nachrangige Bemerkung.

Übrigens war das Hotel hervorragend! Die Qualität des Frühstücks eingeschlossen. (Nicht nur an meinen aktuellen Erfahrungen mit dem grauenhaften Londoner Hotelfrühstück gemessen …). Das Dortmunder Kulturbüro (Burkhardt Rinsche) registrierte die Resonanz des literarischen „Partnerschaftsbeitrags“ in Zwickau überaus positiv. Das Büro hatte ja meine Fahrtkosten (IC) übernommen.

Gesamturteil: Eindrucksvoller Standort, hervorragende Organisation, spannendes Teilnehmerfeld, überaus angenehmes kollegiales Klima.

Ich freue mich auf´s nächste Mal und hoffe sehr, dass es Dir gelingt, engagierte Partner zu finden, die die 4. „Tage der Poesie in Sachsen“ auch finanziell möglich machen werden. Und ich hoffe, dass Ralph Grüneberger an der persönlichen „Zeitenwende“ einen Kick für´s Weitermachen erhält … Wir brauchen ihn sehr!

Nachsatz:

Unser (Kriszti Kiss und Dieter Treeck) kleiner „Bühnenauftritt“ zum Ausklang im Zwickauer „Marktcafé“ hat uns sehr angenehm überrascht. Und zwar nicht nur wegen des Besucherandrangs, sondern auch wegen der überaus zustimmenden, in einigen Fällen fast „euphorischen“ Reaktionen der zuhörenden Autoren-Kolleginnen und -Kollegen. Das gibt Auftrieb und ist für Euch vielleicht ein „Modell“ für den Tagungsabschluss künftiger Poesietage. (Es müssen nicht wieder Kiss und Treeck sein …)

Nachsatz 2:

Dass die Kollegin Monika Hähnel mein neues Buch zur „Empfehlung für den Monat Juli“ auserkoren und überaus differenziert und damit hilfreich rezensiert hat, war mehr als ein positiver Nebeneffekt.

Dieter Treeck (27.7.15)

Anmerkung der Redaktion: Es gab quasi zwei Abschlüsse der Poesietage; einmal um die Mittagszeit für ein eher gestandenes Publikum mit „Kiss und Treck“ und zum anderen abends im Gasometer für ein eher jüngeres Publikum mit Nadine Maria Schmidt, Olaf Stelmecke und Rainer „Reno“ Rebscher.

Die erwähnte Besprechung des Treeck-Buches ist unter „Empfehlung des Monats“ Juli 2015 zu finden, siehe www.lyrikgesellschaft.de